Archiv des Autors: Jörg

MISCHPOCHE – BEING JEWISH, HOWEVER

Fotografien von Jan Zappner 

Als ein Outing bezeichnet der Fotograf Jan Zappner sein Buch MISCHPOCHE, das er in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland und im Rahmen des Festjahres 1700 Jahre JLID umgesetzt hat. Dafür traf er sich im Laufe eines Jahres mit 29 Männern und Frauen in Deutschland und sprach mit ihnen über ihr Verhältnis zum Jüdischsein und zu Deutschland. Den entstandenen Portraits fügt er Zitate seiner Akteure hinzu und läßt sie frei darüber reden, was sie denken.

22. Februar – 21. März 2024   Fr – Sa 14 – 18h

Termine jeweils 19h
22.02. // Vernissage mit Jan Zappner und Lukas Welz (Amcha e.V.)
28.02. // Heimat – Deutsche transgenerationale Traumata – Publikumsgespräch mit Jan Zappner und Elinor Bollag
07.03. // Auswirkungen des 7.Oktober auf Juden in Deutschland mit Marina Chernivsky (Ofek e.V.) und Alisa Gadas (Amcha e.V.)
14.03. // Identität in der Kunst mit Yael Reuveny und Jan Zappner

www.mischpoche.eu

FERNANDO MONTIEL KLINT „DIE GOLDENE AMPHIBIE“

„Ich möchte meine wilde Seite erforschen, mich von meiner zivilisierten Seite
entfernen, eine Erkundung durch persönliche Subjektivität vornehmen,
mich auf eine unbekannte und ungewisse Reise begeben, zwischen
Wissenschaft und überlieferter Kosmogonie als Wegweiser, um ein
persönliches Imaginäres meiner Beziehung zu meiner Umwelt,
meiner Reise auf dieser Erde als Spezies zu erschaffen.“

Fernando Montiel Klint

Ausstellung vom 14.09. bis 12.10.2023

Fr + Sa 14 – 18h

Vernissage 14. September 2023 19h

 

ANNETTE RAUSCH C50.9 G

Annette Rausch fotografierte sich selbst während ihrer Brustkrebserkrankung. Diese Serie auszustellen ist eine Möglichkeit, der verbreiteten Angst vor (Brust-)Krebs kreativ zu begegnen. Das beim 13. Aenne-Biermann-Preis ausgezeichnete Werk lädt zur Auseinandersetzung und zum Gespräch ein.

Ausstellung 8.6. – 6.7.2023:

Freitag und Samstag 14 – 18 Uhr

www.annetterausch.de

Atelier für Photographie | Christburger Strasse 18 | 10405 Berlin                               

Podiumsgespräch im Rahmen der Ausstellung 50_15 von Michél Kekulé

#fightdisinformation – Fluchtrouten, Festung Europa und was können wir tun?

Ausgehend von diesen Themen, sprechen Azeb Ambessa (von dem Bündnis Solidarity with Refugees in Libya & United4Eritrea), Imad Al Suliman (Schriftsteller »Das Jasmin-Inferno«, 2022) und Felix Weiß (Presse-Medienarbeit Sea-Watch e.V / Verantwortlicher für Airborne).                                Moderiert von Malea Birke (Fotografin).

Über Menschenrechtsverletzungen, strukturelle und gewaltvolle Ausgrenzung und Ausbeutung von Migrant*innen und Neo-Kolonialismus, als auch um die Frage, was jeder einzelne von uns dazu beitragen kann, dass sich die Situation für Migrant:innen endlich ändert.

17.03.2023, 19 Uhr,

Atelier für Photographie

Christburger Str. 18, 10405 Berlin

Eröffnungstag des V. Monats der Fotografie OFF

Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.03.2023 Fr -> Sa 14 – 18 Uhr

50_15 Michél Kekulé

15 people drowned according to eyewitness reports.

Die Route über das europäische Mittelmeer führte seit 2014 mehr als 25.000 Menschen auf der Flucht in den Tod. Ein Massensterben vor der eigenen Haustür, während die Festung Europa weiterhin ihre Türen verschlossen hält. Michél Kekulé begleitete im März und April 2022 die Sea Watch 3 als Helfer und Fotograf. 50_15 dokumentiert Überleben und Sterben, rechtzeitige Hilfe und verlorene Versuche. Aufnahmen, die während der Katastrophe entstanden sind.

Michél Kekulé arbeitet als freier Fotograf mit dem Schwerpunkt auf Dokumentarfotografie und gesellschaftspolitische Themen.

02. – 30. März 2023    Fr – Sa 14 -18h

 02.März 19h Vernissage mit Vertretern von Sea Watch (eine Spendenbox wird aufgestellt)

17. März 19h Podiumsdiskussion

30. März 19h Künstlergespräch unter Mitwirkung der Rosa Luxemburg Stiftung

 

TOUCH OF TREES

Das Trio Baumkunst hat sich zusammengetan, um Menschen einzuladen in bewusste Verbindung zu treten mit dem was uns verloren gegangen zu sein scheint auf dem Weg in die Moderne: Eine gefühlte lebendige Beziehung zur Erde als unsere kostbarste Ressource und unabdingbare Grundlage allen Lebens auf ihr, in ihr, durch SIE.

09.Dezember 2022 19h im Atelier für Photographie

„ULA NA KINU – This is us/Mi´kmaq of Nova Scotia“

In Portraits und Interviews wird die aktuelle Situation der Mi´kmaq First Nation in Nova Scotia beleuchtet, um mit ihrer Hilfe einen umfassenden Blick auf die Kultur, Geschichte und heutige Stellung in der kanadischen Gesellschaft aufzuzeigen.

Fotografiert auf 8×10 inch schwarzweiß Polaroids, ist jedes Portrait, genau wie die Menschen einzigartig.

22.Sept. – 20.Okt.2022  Fr/Sa 14 – 18h und nach Vereinbarung

Vernissage          22.09.2022

Treaty Day Vortrag  01.10.2022

Filmabend           14.10.2022

Finissage           20.10.2022

Jeweils 19h

POST MORTEM – Patrik Budenz

 

Mit dem Tod eines Menschen endet seine Existenz, er verschwindet aus der öffentlichen Wahrnehmung. Doch der Körper bleibt zunächst zurück.

Bis ins 19. Jahrhundert war der Tod ein sichtbarer Teil des täglichen Lebens. Die Menschen sind fast immer zu Hause gestorben. Es war Aufgabe der Angehörigen, den Körper zu waschen und zur Bestattung vorzubereiten.

Im Zuge der Industrialisierung und der Entwicklung der modernen Medizin, sank die Sterblichkeitsrate drastisch. Mehr und mehr ältere Menschen verbringen ihre letzten Jahre in Krankenhäusern und Pflegeheimen, lange bevor sie starben. Der Gedanke an den Tod selbst wurde zunehmend für die meisten Menschen unerträglich.

Heute ist der Tod weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Die meisten Menschen sterben in entsprechenden Institutionen, und falls jemand tatsächlich noch zu Hause stirbt, wird die Leiche oft sofort vom Bestatter abgeholt, der sich weiter um den Körper kümmert.

Aber was passiert mit dem Körper eines verstorbenen Menschen, nachdem er in die Obhut dieser Fachleute übergegangen ist?

Diese Serie begleitet die toten Körper auf ihren letzten Stationen: in Kühl- und Lagerräumen, bei der Sektion, beim Bestatter, im Krematorium, auf Friedhöfen bis hin zur Präparaten und der wissenschaftlichen Organsammlung. – und zeigt, was in unserer modernen Gesellschaft üblicherweise verborgen bleibt.

2. Juni – 1. Juli 2022     Fr – So 14 – 18h und nach Vereinbarung

2. Juni Vernissage | Musikinstalation mit Norbert Fröhlich

9. Juni Künstlergespräch

17. Juni Im Binnenraum der Todesbilder | Vortrag Dr.Thorsten Benkel, Universität Passau

1. Juli Finissage | Präsentation „Vestigo“

Alle Veranstaltungen um 19h

 

A person’s death ends her existence. Still, the body remains.

Until the 19th century, death was so prevalent in everyday life that it couldn’t be denied: people nearly always died at home. It was the relatives‘ task to wash the body and cover it.

In the course of industrialization and the development of modern medicine, mortality rates dropped drastically. More and more, elderly people moved to hospitals and nursing homes, long before they died. The thought of death itself increasingly became unbearable for most people.

Today, death has mostly vanished from public perception. Most people die in institutions, and in case someone actually still dies at home, the corpse is immediately taken away by morticians in order to prepare the burial.

But what happens with a corpse between the moment it is given into the care of professionals and the burial?

This series accompanies the dead body on its last journey from cold rooms, storages, pathology, taxidermy, scientific collections, morticians, crematories and cemeteries, revealing what is hidden to modern society.

Das Matriarchat – das andere Gesellschaftssystem

„Ich war fasziniert von der Vorstellung, dass es Völker gibt, in denen Frauen eine besondere Stellung innehaben. In diese Welten wollte ich persönlich eintauchen und die Frauen fotografieren. So besuchte und erkundete ich in den vergangenen Jahren die Mosuo im Südwesten Chinas, die Khasi im Nordosten Indiens und die Minangkabau auf Westsumatra in Indonesien. Dabei lernte ich viele starke Frauen kennen und erlebte ihre Naturverbundenheit, ihren achtvollen Umgang miteinander und ihren Respekt vor den Ahnen“, so Maria Haas.

Die Matriarchin ist Oberhaupt des Clans und hat die Verteilungsbefugnis über die in einer Familie erwirtschafteten Güter. Aber sie tut dies nicht aufgrund formaler Befehlsmacht sondern vielmehr aufgrund einer akzeptierten natürlichen Autorität. Im Matriarchat bekommen die Kinder den Namen ihres Mutterclans und grundsätzlich erben die Töchter den gesamten Besitz. Damit einher geht allerdings auch die große Verantwortung, nicht nur für sich sondern auch für die anderen Familienmitglieder des Clans zu sorgen. Die Männer nehmen diese gesellschaftliche Ordnung als selbstverständlich an und verlassen (mit Ausnahme der Mosuo) ihr Mutterhaus, um sich der Familie ihrer Frauen anzuschließen. Matriarchate sind friedfertige Gesellschaften, Gewalt und Wichtigtuerei sind verpönt. Sämtliche einen Clan oder ein Dorf betreffende Entscheidungen werden im Konsens getroffen und das Gemeinwohl hat einen besonders hohen Stellenwert.

Der Bildband MATRIARCHINNEN (164 Seiten, Hardcover, 23 x 30cm) mit Interviews, Zitaten und 193 Farbfotografien kann direkt bei Maria Haas in ihrem Webshop www.mariahaas-shop.at bestellt werden.

Das Atelier für Photografie nähert sich diesem Thema nicht nur im Rahmen einer Ausstellung, es werden zusätzlich verschiedene Veranstaltungen dazu stattfinden.

Vernissage  28.04.2022 19h in Anwesenheit der Fotografin

Vortrag Das Matriarchat – Mythos und Wirklichkeit 10.05.2022 19h Mit Martina Engel-Fürstberger vom Matriforum

Finissage/Filmabend/Gespräch 21.05.2022 19h in Anwesenheit der Fotografin

29.04. – 21.05.2022 Fr-Sa 14-18h und nach Vereinbarung

Das Kollektiv

Ausstellung im Rahmen des artspring-festivals am 5.und 6.Juni 2021

Das neu gegründete Fotografenkollektiv „Das Kollektiv“ stellt sich erstmals in Form einer Gruppenausstellung mit dem Thema „Frühlingsgefühle“ vor. 

Endlich Frühling – Aufbruchstimmung. Das ist, was uns in dieser schwierigen Zeit trägt und Kraft gibt nach vorn zu schauen. Zukunft. Draußen unterwegs sein, die Kamera im Gepäck. Sich selbst, sein Umfeld und die Natur erkunden- sich auf neue Entdeckungen zu begeben. Die gezeigten Serien spiegeln all das wieder. Wir präsentieren einen Einblick in die breite Palette des Schaffens jedes Einzelnen der Gruppe.

Zum Kollektiv gehören: Jan Bechberger, Solveig Faust, Fred Hüning, Inga Alice Lauenroth, Jörg Steinbach, Franca Wohlt

 Es wird keine Vernissage im klassischen Sinne geben. Dafür sind aber während der beiden Ausstellungstage immer mehrere der Fotografen anwesend und freuen sich auf Gespräche über Fotografie und beantworten Fragen zu Ihren Serien.

 Öffnungszeiten 5. und 6.Juni jeweils von 12 – 20h